Sport-Schutz - SchH 1-3 - Warum gerade für den Boxer dies so wichtig ist

Von den Medien zertreten, von Tierschützern falsch verstanden.... Das Missverständnis Schtutzhund

Was ist ein Schutzhund?

Als Schutzhund bezeichnet man einen Haushund, der die Schutzhundausbildung durchlaufen und mit einer Reihe von Prüfungen (SchH/ VPG) erfolgreich abgeschlossen hat; das Tier ist danach zum Schutzdienst qualifiziert.

Die Schutzhundausbildung sowie die anschließenden Prüfungen können prinzipiell Hunde aller Rassen absolvieren.

Die Ausbildung eines Schutzhundes soll schon in jungen Jahren beginnen. Dort wird der Beutetrieb des Hundes angesprochen, damit er später den Schutzärmel als Beute ansieht und in diesem Trieb ausgebildet werden kann. Dabei ist es schwer, dem Hund im Trieb Gehorsam zu vermitteln. Um die nötigen Befehle, aber auch das Verbellen und andere Fähigkeiten zu erlernen, ist es aber nötig, den Hund in diesem Trieb zu halten und ihn nicht etwa wie in der Unterordnung zu beruhigen. Dabei muss man jedoch ein weiteres Mal entscheiden, welche Art von Schutzhundausbildung man beschreibt. Die verbreitetste ist die sportliche Schutzhundeausbildung, bei der Schutzhundprüfungen abgelegt werden und die hauptsächlich aufgrund von sportlichem Ehrgeiz und Spaß an diesem Sport absolviert wird.

Im Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen Begleiter zu trainieren. Im VPG-Bereich (VPG: Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) geführte Hunde sind daher meistens wesentlich selbstsicherer, ruhiger und besser zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen. Heute bildet man die Tiere immer mehr ausschließlich über Motivation und Spiel ohne wesentlichen Druck aus. Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann seinen Beutetrieb artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert; außerhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen -im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen.

Jedoch genießt auch ein Polizeihund eine Schutzhundeausbildung als Teil seiner Ausbildung, die aber wesentlich komplizierter aufgebaut ist und meist auch schneller vonstatten gehen muss als bei einem im Sport geführten Hund. In der Ausbildung des Polizeihunds geht es letztlich nicht um das Spiel mit dem Helfer um die Beute Ärmel wie im Sport, sondern tatsächlich darum, einen Täter im Ernstfall stellen zu können: Im Polizeihundbereich wird der Hund darauf trainiert, gezielt Menschen zu stellen, im Notfall auch anzugreifen, und auf Befehl des Hundeführers auch ohne Zögern wieder abzulassen.

Die Sport-Schutz Ausbildung hat nichts mit Aggression und wilder Beißerei zu tun. Es handelt sich dabei um eine gut gesteuerte Ausbildung des Hundes. Hier lernt er einen besonderen Gehorsam und ist daher absolut kontrollierbar. Noch nie hat ein fertig ausgebildeter Schutzhund Menschen bedroht. Er hat ein solches Selbstbewusstsein gelernt, dass er es gar nicht nötig hat den Menschen anzugreifen. Oft ist es Angst und Unsicherheit, daß ein Hund grundlos herumzwickt. Hier lernt auch der Hundbesitzer das richtige Verhalten bei bedrohlichen Situationen. 

Einmal mit der Ausbildung begonnen, muss die Ausbildung auf jeden Fall fertig gemacht werden. Ein Hund, der nur eine Stufe absolviert hat, ist noch nicht berechenbar.

Wer trotzdem einen Hund will, der ihm beisteht, so wie in meinem Fall, falls ihn jemand tätlich angreift, der muss nach einem Hund mit guten Wesensanlagen suchen und mit ihm sozusagen ein Herz und eine Seele werden, denn ein Hund verteidigt nur jemanden, zu dem er auch eine soziale Bindung hat. So wie es bei Kaly und mir der Fall ist. Schutztrieb kann ein Hund nur zeigen, wenn er etwas Schützenswertes hat. Grundloses Bedrohen oder gar Beißen hat mit Schutztrieb nichts zu tun und deutet auf eine nicht zu tolerierende Verhaltensschwäche hin. Der wirkliche Schutz kommt aus den Tiefen der Hundeseele, so der Hund seinen Herrn liebt! Ein nervenstarker Hund mit Beschützerinstinkt/Meutetrieb  schützt seine Familie wenn es darauf ankommt. Auch mancher kleine Hund versucht, seine Familie zu schützen, man nimmt ihn nur nicht ernst. Unbedingt notwendig ist dabei, dass der Bund zwischen Hund und Herrn so tief sitzt, dass der Hund auch dann, wenn er seine natürliche Triebe zum Einsatz bringt, die Stimme seines Hundeführers noch hört und sich nach ihr richtet. Zur Gefahr wird jeder Hund der seine Triebe auslebt, von seinem Hundeführer aber nicht beherrscht wird.

Somit bewegt sich der Sport-Schutz auf einem sehr hohen Niveau-Level...

Der Schutzdienst ist für den Hund das "Sahnehäubchen" auf der Ausbildung. Eigentlich sollte man ihn besser als "Triebförderung" bezeichnen. Gerade diese sportlichen Übungen machen den Hunden sehr viel Freude. Dabei wird der Spieltrieb ausgenutzt und gezielt eingesetzt. Die Gebrauchshunde, die einen mehr oder minder stark ausgeprägten Beutetrieb haben, können im "Schutz"-Dienst das Raubtier in sich ausleben, können Triebe und Instinktverhalten (kontrolliert) ausleben wie sonst kaum mehr - ohne dass sie gefährlich oder bösartig werden. Man muss nur einmal beobachten, mit welcher Begeisterung sie auf den Platz kommen, wenn sie den "Figuranten" mit seinem Hetzärmel sehen. Andere, evtl. auf dem Platz stehende Menschen sind in dem Moment für den Hund völlig uninteressant. Und wenn mehrere Figuranten in Ledermontur auf dem Platz sind, interessiert der Hund sich nur für den, der den "Ärmel" trägt, was man gut beobachten kann, wenn die Figuranten den Ärmel untereinander weitergeben. Der Hetzärmel stellt die Beute dar, die der Hund erobern will und am Ende des Spieles auch wegtragen darf. Der Figurant selbst ist für den Hund ein anspruchsvoller, fordernder Partner mit dem man herrlich um die Beute streiten kann und die Hunde reagieren begeistert, wenn sie ihn sehen. Besonders wichtig ist, dass der Hund bei dieser Ausbildung lernt, mit seinen Trieben umzugehen und auch unter extremen Bedingungen, im schönsten Spiel, in der größten Begeisterung, auch wenn er voll im Trieb steht, immer auf seinen Hundeführer zu hören. Die nach der Triebförderung folgenden Gehorsamsübungen sind der Kern dieser Ausbildung. Nicht umsonst wird der Schutzdienst auch als "Gehorsam unter erschwerten Bedingungen" bezeichnet. Über die intensive Beschäftigung miteinander wachsen Hund und Führer enger zusammen. Und das ist das Ziel der Ausbildung: eine größtmögliche Verständigung zwischen Mensch und Hund herbeizuführen.

Das Ziel der Ausbildung des Sporthundes ist die (SCHH 1-3), die in drei Disziplinen (Fährte, Unterordnung, Schutzdienst) und drei Stufen (SCHH-I bis SCHH-III) gegliedert ist. Die Ausbildung im Rahmen des Schutzdienstes dient nicht dazu, den Hund "heiß" auf den Menschen zu machen. Es ist vielmehr ein Sport mit einem festgelegten Schema, bei dem besonders der Hund seine Energien los werden kann, seinen Spieltrieb auslebt und gleichzeitig Disziplin gelehrt bekommt. Der Hund darf nur in einen gepolsterten Schutzärmel beißen und muss auf ein einmaliges Kommando sofort ablassen. Der Hund sieht den Schutzärmel als seine Beute an, die er bei der Übung auch meist vom Platz tragen darf. Er fasst zu, um diese Beute zu erringen und nicht, um den Menschen zu verletzen. Das wird auch dadurch offensichtlich, dass der Hund, sobald der Figurant den Ärmel auslässt, jedes Interesse an dem Menschen verliert und sich nur noch mit dem Ärmel beschäftigt. Den Hunden macht der Schutzdienst großen Spaß.

Hund und Hundehalter werden während der Ausbildung zu einem eingespielten Team und können deshalb in der Öffentlichkeit nur positiv auffallen. Das einzige, was an dieser Ausbildung nicht stimmt, ist der Name: Der sportliche Schutzhund lernt nicht wirklich "schützen", da immer nur die gleichen feststehenden Situationen geübt werden und der Hund auf den Ärmel fixiert ist. Würde er einen Verbrecher nur am Ärmel festhalten, hätte der Gangster jede Möglichkeit, den Hund schwer zu verletzen und kampfunfähig zu machen. Wer will seinen Hund schon diesem Risiko aussetzen? VPG-Hunde wüssten trotz ihrer Ausbildung nichts mit einem ernsthaften Angriff auf ihren Hundeführer anzufangen, wenn sie nicht sowieso ihre natürlichen Schutztriebe hätten, so wie viele andere Hunde auch. Im Gegensatz zu nicht ausgebildeteten Hunden stehen sie aber besser im Gehorsam.

Das Rollenspiel des Schutzdienstes ist ein Räuber- und Gendarmspiel, aber diese Rollen sehen nur wir Menschen darin, weil wir die Herkunft und den ursprünglichen Sinn dieser Aktionen kennen. Für den Hund ist es nichts als ein Spiel, das er auch mit seinem eigenen Herrn (als Figuranten) spielen würde, ohne ihm jemals etwas Böses zu wollen.

Jede Hunderasse hat ihren "Beruf", für den sie gezüchtet wurde. Und um ein erfülltes Leben zu haben, sollte der Hund diesen "Beruf" auch ausüben können. Speziell im Falle des Deutschen Boxers. Seine Anlagen als "Gebrauchs- und Arbeitshund" muss der Boxer ausleben können soll er zugleich ein ausgeglichener Familienhund sein.

 

Ich habe die Erlaubnis meiner Freundin Kerstin einige Zitate aus einem Interview des Hundemagazins WUFF desbezüglich hier zu verwenden.

 Leben für den Deutschen Boxer …

Kerstin Piribauer lebt seit über 20 Jahren mit Deutschen Boxern, züchtet heute unter dem Zwingernamen „del Regno della Roccia" und engagiert sich für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Boxers. Untrennbar damit verbunden seien seine Gebrauchshundeigenschaften, so Piribauer. Diese seien kein Widerspruch zu einem wesensfesten Familienbegleiter, sondern vielmehr sogar dessen Voraussetzung, sagt die Boxerexpertin im Gespräch mit WUFF-Herausgeber Dr. Hans Mosser.

WUFF: Der Boxer ist von den Gebrauchshundeplätzen weitgehend verschwunden. Bedeutet das, dass er heute kaum mehr als Gebrauchshund eingesetzt (und als solcher gezüchtet) wird?

Piribauer: Gebrauchshundeausbildung ist eine äußerst sensible Angelegenheit, in der die Voraussetzungen und der Charakter des Hundes ebenso von Bedeutung sind wie die des Menschen. Es ist immer ein Team, das arbeitet. Eines der Hauptprobleme ist mit Sicherheit, dass vielen Boxerbesitzern das ideale Umfeld fehlt, um sich mit Freude, Lust und Liebe auf diese Ausbildung einzulassen. Ich habe selbst – seinerzeit noch in Deutschland – eine jahrelange Odyssee von einem Platz zum anderen hinter mir, bis ich im Frühjahr 2006 so weit war, die Ausbildung und damit auch meine Zucht an den Nagel hängen zu wollen. Dann bekam ich sozusagen im letzten Moment die Telefonnummer des Ausbilders, bei dem wir beute arbeiten, und der mich mit einem unglaublichen Können und Einfühlungsvermögen in Mensch und Hund mit Leib und Seele in die Gebrauchshundeausbildung zurückgeführt hat. Heute fahre ich ein- bis zweimal die Woche hin und zurück fast 250 Kilometer von der Südsteiermark nach Wiener Neustadt, und weiß nach einem gelungenen Training nicht, wer glücklicher ist: meine Boxer oder ich.

WUFF: Viele Hundebesitzer stehen heute der Gebrauchshundeausbildung recht kritisch gegenüber.

Piribauer: Auf Grund meiner eigenen Geschichte verstehe ich die anfängliche Skepsis vieler Boxerbesitzer gegen diese Form der Ausbildung. Trotzdem möchte ich jedem ans Herz legen, diesen Weg zu gehen und mit aller Konsequenz den Platz zu suchen, auf dem Mensch und Hund sich 1000% wohlfühlen und zum Ausbilder 1000% Vertrauen haben, 100% reichen nicht. Dann erreicht man gerade mit der Gebrauchshundeausbildung eine Beziehung zum Hund, die auf keinem anderen Weg (und ich hab’ einige fernab der Gebrauchshundeplätze erprobt) in dieser Intensität entstehen kann.

Meine Persönlichen Eindrücke die ich gesammelt habe seit dem Kalypso ihr Leben mit mir Teilt.

Wie ihr schon erfahren konntet war ich sehr schnell mit meinem Latein am Ende gewesen bezugnehmend auf die Lehrnfähigkeit und vor allem Leistungsbereitschaft meines Engels. Abgesehen davon das sich durchaus einige Problemchen hier und da zeigten.

Ich bin zu 70% Schwerbehindert, auch wenn man es mir im ersten Moment nicht ansieht. Unter die Schwerbehinderungen fallen auch psychische Krankheiten, umsomehr ist es für mich unerlässlich das mein Boxer bestmöglichs ausgebildet ist um auch in Extremsituationen voll und ganz an meiner Seite zu stehen. Die Bindung bzw die Harmonie sowie auch den Gehorsam kann ich nur durch dieses Training erreichen.

Stellt euch doch nur mal vor, der Boxer ist ein tolles Wesen, aber nicht erzogen, und dann noch unter Anbetracht meiner Behinderung nicht fundiert Ausgebildet. Es ist nicht vorstellbar welch eine Gefahr das sein kann.

Ich lege sehr viel Wert auf die Gesundheit sowie das Wohlbefinden meiner Boxer-Hündin und somit ist es mir auch wichtig das sie ihre Triebe kontrollierbar ausleben kann.

Auch ich stand dem Sport-Schutz anfangs auch sehr skeptisch gegenüber um ehrlich zu sein. Doch meine Boxer-Hündin war es die mich eines besseren belehrt hat!

Schnell zeigte sie mir wie einfach sie doch zu händeln ist, berührte ich doch nur mit meinem Herzen den richtigen Trieb, und lenkte ihn in die richtigen Bahnen.

Ein wahrer Traum!

In der heutigen Gesellschaft ist es umso wichtiger das ein Hund in jeder Situation Gehorsam zeigt und es obliegt der Verantwortung des Hundehalters seinen Hund gerecht aus zu bilden. Ich werde immer wieder von Menschen angesprochen bei denen ich unheimlich positiv auffalle. Zum Beispiel höre ich immer und immer wieder wie begeistert sie sind wenn sie die Einheit zwischen Kaly und mir nicht nur sehen sondern auch fühlen können und es immer wieder eine Freude sei uns zu zu sehen.

Dabei handelt es sich einfach nur um das Training der Unterordnung.

Auch bekam ich das schönste zu hören was man sich nur wünschen kann. Eine Frau kam auf mich zu und bedankte sich sehr herzlich bei mir, das Kaly und ich, wenn sie uns zu sehen, ihnen so viel Liebe und Freude schenken. Ich muss dazu sagen das der Eheman dieser Frau einen Schlaganfall erlitten hat und von seiner Frau gepflegt wird. Sie sagte, das es unbezahlbar sei, wenn sie ihren Mann ans Fenster schiebt und sie dann die Freude in seinen Augen sehen kann und das Leben dann wieder Lebenswerter scheint.

Welch ein schönes Gefühl solch eine Anerkennung zu erhalten, wie schön es ist zu wissen das man das richtige tut und dabei auch noch anderen irgendwie auf wundersame Weise helfen kann.

Ein gemeinsamer Freund von meinem Partner und mir, wurde einst von einem Boxer gebissen. Für mich auf der einen Seite absolut unverständlich, auf der anderen Seite liegt ganz klar der Fehler  auf seiten der Besitzer... Leider ist dieser Boxer ein sehr sehr schlechtes Beispiel. Ben hatte Angst vor Hunden dadurch bekommen, und war gar erschrocken als er Kaly sah. Doch man glaubt es kaum, dadurch das der Boxer bei richtiger Ausbildung, ein absolut ausgelassener Wegbegleiter ist sowie ein absolut sensibles Wesen, hat Kaly es geschafft Ben diese Angst zu nehmen. Sie hat ihn irgendwie therapiert... Heute kann Ben seine Hände kaum von Kaly lassen, und genießt es sichtlich sich von Kaly ab busseln zu lassen und sagt "Du bist der beste Hund der Welt"

Auch ist es für mich immer und immer wieder eine Bestätigung, wenn ich an anderen Hunden vorbeigehe die halt nicht so erzogen sind wie Kaly, und völlig durchdrehen, und Kaly sich mittlerweile davon einfach nicht mehr aus dem Konzept bringen lässt.

Es ist gar amüsant mit an zu sehen wie andere dann mit ihrem Hund zu tun haben und einfach nicht zurecht kommen. Für mich eindeutig einzig und allein die Pflicht schon aus der Verantwortung und gesunden Verstandes heraus seinen Hund zu erziehen damit soetwas nicht passiert.

Ich persönlich, ganz abgesehen von meinem Gesundheitlichen Hintergrund, fühle mich mehr als dazu verpflichtet ja gar auch irgendwie dazu berufen, meinen Boxer mit Liebe und Verstand auf einem hohen Niveau zu führen, auf seine, nicht nur Geschichtlichen Bedrüfnisse und Veranlagungen ein zu gehen und diese bestmöglichst zu fördern und aus zu bilden, liegt mir doch das Glück  meines Boxers am Herzen.

Wisst ihr es gibt viele Menschen die dem Sprot-Schutz immer noch skeptisch gegenüber stehen weil sie weder den Hund verstehen oder einfach sich auf das verlassen was die Medien breittreten. Noch hin zu kommt das viele Menschen einen Hund als Spielzeughund ansehen... Klar ist es lustig wenn ein Hund gewisse Tricks drauf hat... durch Reifen springt oder andere Kunststückchen aufführt... Aber doch nicht beim Boxer.

Ich hatte versucht ihr beizubringen, wie ihre Stofftiere heißen, oder Hütchen von einem Brett aufzunehmen … Kaly schaut mich dann immer an wie ein kaputtes Auto

"Was willst du von mir" dreht sich dann um und geht... es interessiert sie einfach nicht ... viel mehr hat sie Spaß daran rum zu schnüffeln (Fährte) und zu spielen (die Beißwurst fangen) ....

Kaly ist ein alltagstauglicher Boxer geworden, der gut erzogen ist auf den man sich verlassen kann und mit dem man überall hingehen kann. Und so einen Hund wollte ich... so einen wie Kaly... mit dem ich überall hingehen kann, trotz meiner Angst und meiner Behinderungen ...

Kaly hat so einen Spaß an dem Training, und ist IMMER noch die freundliche Kuschelmaus wie am Anfang. Sie hat sich in keinster Weise in ihrer Freundlichkeit geändert, nur mit dem klitzekleinen Unterschied, dass sie viel viel besser auf mich hört und mehr auf mich achtet ... Jeder Hund ist anders, jeder Hund hat einen anderen primär ausgeprägten Trieb... bei Kaly ist es nun mal dieser.... vorher hat Kaly sich gelangweilt, nun hat sie eine Aufgabe, welche sie mit Freude macht... und noch viel wichtiger: Kaly und ich sind ein Team geworden!

 
Sport-Schutz hat ein enorm hohes Maß an Anspruch und Niveau, wo viel Kopfarbeit sowie Konzentration gefordert ist. Kaly und ich sind gleichermaßen gefordert, und ohne das alles hätte ich Kaly nicht zu einem Alltagstauglichen Boxer machen können, den ich auch in Wirtshäuser nehmen kann, wo wir gern gesehen sind.

Es wäre von mir unverantwortlich gewesen nicht diesen Weg zu gehen.

Ich war vorher nicht glücklich weil ich ganz einfach diese Harmonie nicht erreichen konnte, und Kaly war ebenfalls nicht glücklich da sie ihrem natürlichen und vor allem angeborenen Trieb nicht nachgehen konnte und auch nicht ausgelastet war... und ausgelassen sein ist das A und O für den Boxer.

11 Gute Gründe

1. Optimale Förderung

2 . Viel Kopfarbeit

3. viel Konzentration

4. Kaly hat Spaß daran

5. Kaly langweilt sich nicht mehr und vegetiert nicht einfach dahin

6. Ich arbeite mit ihr, was das einzig richtige ist.

7. ist sie damit voll ausgelastet

8. hat es sie in keinster weise verändert

9. ist die Kunst am Schutz-SPORT, diesen enormen Trieb richtig zu steuern...

bei allem anderen würde es in die falsche Richtung gehen... Nicht ausgelastet sein …

sich langweilen … Dummheiten machen...

10. geht es Kaly gut.

11. Boxer sind dazu geboren... sie sind schon lange Dienst- und Gebrauchshunde...


  Ein glücklicher Boxer ist das schönste was es gibt auf der Welt.... wenn er seine Dankbarkeit dadurch zum Ausdruck bringt das er seinen Kopf auf euren Schoß legt......



 


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